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    Kurpfalz - Bibliothek    Heinrich Vetter    Lorsch

Aufgabenfelder

 

Da immer mehr Menschen nach dem historischen Hintergrund, den kulturellen Entwicklungen und wirtschaftlichen Bedingungen fragen, die den Ort und die Region bestimmt haben, in der sie leben, und da der Globalismus die Frage nach der Qualität von Heimat immer stärker ins Bewusstsein rückt, nahm das Interesse an lokaler und regionaler historischer Information zu. Dies belegt sich durch die vermehrte Gründung von Geschichtsvereinen, die Ausweitung entsprechender Programmangebote der Volkshochschulen und eine vermehrte Belegung des Bereichs neuerer und regionaler Geschichte im Rahmen des Seniorenstudiums an Universitäten. Es war deshalb kein Zufall, dass sich die Frage der Gründung einer wissenschaftlichen Fachbibliothek immer dringender stellte.

 

 

 

Zielsetzung

 

Angesprochen sind in der Hauptsache die Fachöffentlichkeit, d.h. heimatkundliche Forscher, Wissenschaftler, Studenten und interessierte Schüler.

Die Kurpfalz-Bibliothek wird als Präsenzbibliothek geführt und hält eine Sammlung heimatkundlicher Literatur vor. Dazu zählen Bildbände, Veröffentlichungen im Rahmen von Stadt- und Gemeindejubiläen, Vereinen und Kirchen. Es finden sich aber auch Veröffentlichungen über Sagen und Legenden, statistische Erhebungen, mundartliche Dichtungen und Volkslieder, ja – sogar Kochbücher.

 

Die Bibliothek verdankt ihre Entwicklung aber auch der Großzügigkeit der Stadt Lorsch, die im Jahre 2002 das Anwesen in der Schulstraße 16 zur Verfügung gestellt hat. Durch Magistratsbeschluss wurde im März 2002 das schöne Fachwerkgebäude als „Heinrich-Vetter-Haus“ benannt. Die Bibliothek nahm den Namen ihres ersten großen Stifters in die Benennung auf. Von Anfang an erfreut sich die Bibliothek immer wieder wertvoller, auch privater Zustiftungen von Fachliteratur.

 

Auf zwei Etagen werden mehrere tausend Publikationen vorgehalten; ein Archiv ist im Aufbau. Sein Bestand wird in ein modernes EDV-System übertragen.

   
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