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    Kurpfalz - Bibliothek    Heinrich Vetter    Lorsch

Geschichte

 

altes Schulhaus um 1900

Nachdem sich der Verein Kurpfalz zur Übernahme einer Trägerschaft bereit gefunden hatte, waren die finanzielle Grundausstattung und der Standort zu klären. Heinrich Vetter, der sich als Sponsor vielfältig in der Kurpfalz engagiert hatte, war bereit, den finanziellen Grundstein für die Bibliothek zu legen. Heinz Ufer, der spätere Kuratoriumsvorsitzende der Bibliothek, einigte sich mit ihm auf den Standort Lorsch.

 

“Paris, Rom, Bologna – all das verblasst, wenn ich an Lorsch denke!“ , so Heinrich Vetter beim Gründungsakt der Bibliothek.

 

Kurpfalz-Bibliothek, Sommer 2004

 

feierliche Eröffnung, 11.10. 2002
Es war also nicht zufällig, dass Lorsch gewählt wurde. Tradition und moderne Ansprüche an Kultur, Bildung und Natur lassen sich nirgendwo besser vereinigen als in unmittelbarer Nähe der einst so bedeutenden Reichsabtei Kloster Lorsch, zu ihrer Zeit ein Brennpunkt der Weltgeschichte und Mittelpunkt herausgehobenen kulturellen Lebens. Seit 1999 genießt der Klosterrest mit der erhalten gebliebenen Königshalle die internationale Anerkennung als Hessens einziges „UNESCO-Weltkulturerbe“. Mit der formalen Gründung der Bibliothek im Rahmen eines Festakts am 28. April 2000 wurde ein wichtiger Grundstein für die kultur- und bildungspolitische Zukunftsgestaltung der Region gelegt und der Bogen der Geschichte zur historischen Klosterbibliothek gespannt. Angelehnt an die Idee des weltbekannten „Lorscher Codex“ will sich – freilich in sehr viel bescheidenerem Rahmen – die Kurpfalz-Bibliothek „Heinrich Vetter“ künftig als Gedächtnis der Region Kurpfalz verstehen.
   
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