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    Kurpfalz - Bibliothek    Heinrich Vetter    Lorsch

Sponsoren

 

Bild des Stifters und Mäzens Heinrich Vetter von Lars Gölz, 2000

Heinrich Vetter wurde am 24. Dezember 1910 in Mannheim geboren. Seine Eltern hatten einen Laden für Kurz-, Weiß- und Wollwaren in einem Stadtteil Mannheims. Aufgewachsen in „kaufmännischen Verhältnissen“ studierte er Betriebswirtschaftslehre an den Handelshochschulen Mannheim und Berlin. Von 1933 bis 39 war er als Kaufmann in Mannheim und Karlsruhe tätig. Er wurde 1939 zum Militär eingezogen und 1946 schwer verwundet aus französischer Gefangenschaft entlassen. Trotz seiner Invalidität baute er in Mannheim das elterliche Geschäft zu einem großen Unternehmen aus. Von 1968 bis 1985 war er Generalbevollmächtigter des Horten-Konzerns. Mitte der 90iger Jahre überführte er sein Vermögen in die nach ihm benannte Stiftung. Damit hatte er sich die Möglichkeit geschaffen, in großzügiger Weise als Förderer der Kultur, der Wissenschaft und des Sports in der ehemaligen Kurpfalz zu wirken.

 

Heinrich Vetter wollte Anreger und Anstifter sein. Er ließ sich von der Idee einer Kurpfalz-Bibliothek mit Standort Lorsch begeistern und legte mit einer großzügigen Spende den Grundstock für deren Realisierung. Heinrich Vetter war ein liebenswürdiger, bescheidener und hochgebildeter Mensch, der mit den bedeutendsten Auszeichnungen geehrt wurde: Ehrenbürgerschaft der Stadt Mannheim und seiner Wohngemeinde Ilvesheim, Ehrensenator und Ehrendoktor der Universität Mannheim, Bundesverdienstkreuz, Ritter des päpstlichen Heiligen Sylvesterordens, Kurpfalz-Ehrenring.

 

Heinrich Vetter verstarb 92-jährig im Jahre 2003.

 

 

 

Erhard Karaus beim Sichten der Dokumente

Rudolf Kunz (30.01. 1914 bis 20.05. 1997) war einer der bedeutendsten Heimatforscher der südhessischen Region. Sein Ziel war es, mit seinen Abhandlungen das geschichtliche Interesse seiner Mitbürger an der Kurpfalz zu wecken. Das Spektrum seiner Veröffentlichungen ist sehr breit gefächert.

 

Sein Nachlass wurde von seiner Witwe dankenswerterweise der Bibliothek übereignet. Um die Übernahme der Hinterlassenschaft hatten sich mehrere Archive bemüht. Frau Kunz hat – beraten von ihrem Sohn (evangelischer Pfarrer in Bensheim) - der Kurpfalz-Bibliothek den Vorzug gegeben.

 

Erhard Karaus hat sich ehrenamtlich zur Verfügung gestellt, die Dokumente zu sichten, zu ordnen und damit der Bibliotheksnutzung zugänglich zu machen.

 

 

 

 

Weitere Sponsoren und Unterstützer

 

OStR. Markwart Friderich      Als engagierter Kurpfälzer hat er seine Lebensgefährtin veranlasst, dass bei seinem Tode die Bücher aus seiner Privatsammlung, die sich auf den Arbeitsbereich der Kurpfalz-Bibliothek beziehen, dieser überlassen werden sollen. Anfang November 2009 gingen der Heinrich-Vetter-Bibliothek in Lorsch und in Limburgerhof mehrere tausend Bände zu. Mit dieser wertvollen Sammlung konnte der Bestand wesentlich erweitert werden. Die Bibliothek bedankt sich auch beim Freundeskreis von Markwart Friderich, insbesondere bei unserem Mitglied Wolf-Diether Burak, für deren Vermittlung und Hilfe.

 

Prof. Dr. Wolfgang Hirsch-Weber      Prof. Dr. Wolfgang Hirsch-Weber, gebürtiger Mannheimer, Ordinarius an der dortigen Universität, langjähriger Vorsitzender des Fördervereins der Freunde des Nationaltheaters und begeisterter Kurpfälzer, übergab der Bibliothek kurz vor seinem Tod ca. vierhundert fachbezogene Bände.

 

Stadtarchiv Mannheim      Dem Stadtarchiv Mannheim verdanken wir die Nutzungsrechte an dem von seinem Direktor Dr. Nieß entwickelten Bibliotheksprogramm. Im Stadtarchiv werden die Dokumente des Vereins Kurpfalz seit dessen Gründung ebenso verwahrt wie der durch den Kuratoriumsvorsitzenden Heinz Ufer vermittelte postalische Nachlass der Familie Eppstein (u.a. Leiter der Volkshochschule Mannheim in den 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts).

 

Heinrich-Vetter-Stiftung      Die Heinrich-Vetter-Stiftung, vertreten durch ihren Vorsitzenden Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser, hat durch einen der Bibliothek zur Verfügung gestellten Geldbetrag die Installation von PCs sowie den Internetzugang, einschließlich der erforderlichen Software ermöglicht. Damit kann die Bibliothek ihre Bestände in ein Bibliotheksprogramm aufnehmen und die modernen technischen Möglichkeiten nutzen.

 

Prof. Dr. Dr .h.c. Heinz König      Aus der wissenschaftlichen Privatbibliothek von Prof. Dr. Dr .h.c. Heinz König, Ordinarius an der Universität Mannheim, übergab seine Witwe großzügig ca. achthundert Bände, darunter Veröffentlichungen in Englisch, Französisch und Spanisch.

 

Kuratorium „Weltkulturerbe Lorsch“      Das Kuratorium „Weltkulturerbe Lorsch“ hat als guter Nachbar zur Bibliothek nicht nur eine größere Bücherspende übergeben, sondern ein wichtiges Requisit für die Bibliothek gespendet: ein Lesepult, das von der Einhäuser Schreinerei Hiemenz aus massivem Kirschbaumholz gefertigt wurde. Das Kuratorium tagt in regelmäßigen Abständen in den Räumen der Bibliothek.

 

Bürokommunikation Mannheim      Um den wissenschaftlich Arbeitenden in der Bibliothek eine intensivere Nutzung zu ermöglichen, hat die Firma gerard, Bürokommunikation Mannheim, vertreten durch ihren Geschäftsführer Michael Klingenschmitt, freundlicherweise einen Minolta-Kopierer mit Unterschrank, Papier und Toner zur Verfügung gestellt.

 

 

Wir danken an dieser Stelle aber auch all jenen Damen und Herren, die uns aus ihren privaten Bibliotheksschätzen mit wertvollen Büchern und alten Schriften versorgt haben. Wir freuen uns, dass sich die Mitglieder des Vorstands und die Mitglieder unseres Kuratoriums in besonderer Weise mit Bücherspenden hervorgetan haben.

 

Wir möchten nicht vergessen, auch Instituten und Archiven herzlich für ihre Unterstützung Dank zu sagen. Wir beziehen in besonderer Weise die Geschichtsvereine der Kurpfalz sowie die Gemeinden mit ein.
   
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